Ein Flackern, ein Klick – und plötzlich ist man in einer anderen Zeit
Neulich in einer alten Werkstatt. Der Besitzer, ein Mann mit grauem Bart, zeigte mir eine Kamera, die älter war als er selbst. Ich legte die Hand darauf, spürte das kalte Metall, hörte das „Klick“ des Verschlusses. Es war kein Foto, es war ein kleiner Zeitsprung. Wer einmal mit solch einer Maschine gearbeitet hat, weiß: Da geht es nicht um perfekte Schärfe oder Instagram-taugliche Filter. Es geht ums Gefühl. Ums Warten. Ums Staunen, wenn nach Tagen das Foto endlich auftaucht.
Zwischen diesen analogen Momenten passiert manchmal etwas Merkwürdiges. Man wird ungeduldig. Der Kopf sucht Ablenkung. Und dann – ich gebe es zu – lande ich plötzlich auf Online Slots bei Legiano Casino. Verrückt, oder? Dort blinken Lichter, alles ist schnell, sofort, grell. Und hier in meinen Händen: eine Kamera, die für ein einziges Foto minutenlange Vorbereitung braucht. Zwei Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Und trotzdem berühren sie beide denselben Nerv: die Spannung des Unbekannten.
Einmal habe ich eine Serie in den Straßen von Wien gemacht. Menschen, die an mir vorbeihasteten, und ich mit meiner alten Leica – ganz still, ganz langsam. Manche Aufnahmen waren unscharf, verwackelt. Andere wiederum hatten eine Magie, die man mit digitaler Technik nie nachbauen könnte. Mal unter uns: Ich liebe gerade diese Fehler. Sie machen ein Foto lebendig, so wie kleine Narben eine Geschichte erzählen. Ich denke oft daran zurück, wie wir früher Fotos entwickelten. Das rote Licht, der Geruch der Chemie, die Spannung, wenn sich langsam ein Bild auf dem Papier abzeichnete. Dieses Gefühl fehlt heute fast völlig. Aber in jeder alten Kamera steckt noch ein Rest davon. Und jedes Mal, wenn ich durch den Sucher schaue, weiß ich: Ich halte nicht nur ein Stück Technik in der Hand, sondern auch ein kleines Stück Vergangenheit.